Einleitung: Bauen für alle ist besser Bauen Im Jahr 2024 analysierte der WebAIM Million Report die eine Million Top-Homepages und stellte fest, dass 95,9 % automatisch erkennbare Barrierefreiheitsfehler aufwiesen. Diese Daten sind nicht nur eine Statistik: Sie repräsentieren Millionen von Nutzern, die jeden Tag auf digitale Barrieren stoßen, die für die meisten unsichtbar sind. Barrierefreiheit im Internet ist nicht nur etwas für Menschen mit dauerhaften Behinderungen. Es betrifft jeden, der sich unter widrigen Bedingungen befindet: eine ältere Person mit Sehbehinderung, ein Benutzer mit einem Arm in einem Gipsverband, jemand, der das Telefon bei hellem Sonnenlicht benutzt, ein Berufstätiger, der aus Produktivitätsgründen mit der Tastatur arbeitet. Der Aufbau barrierefreier Websites bedeutet, bessere Websites für alle zu schaffen. Abschnitt 1: Vorschriften und Inklusivität WCAG 2.1 – Der internationale Standard Die Web Content Accessibility Guidelines (WCAG) 2.1 definieren den globalen Standard für digitale Barrierefreiheit basierend auf dem POUR-Prinzip: Wahrnehmbar: für alle wahrnehmbare Inhalte Bedienbar: nutzbare Schnittstellen Verständlich: verständliche Inhalte Robust: Kompatibilität mit unterstützenden Technologien Abschnitt 3: Technische Best Practices Semantisches HTML – Die Grundlage
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